Karleskopf

oder: eine Regenerationsrunde ­čÖé

Nach dem gestrigen Pitz Alpine P26 Trailrun gehn wir es heute etwas gem├╝tlicher an. Dadurch, dass Nina mich so brav physiotherapeutisch gepflegt hat, sind meine Beine relativ fit. So starten wir erst um 11:00 Uhr von Mittelberg aus gem├╝tlich ├╝ber einen Forstweg in Richtung Talschluss bzw. Gletscher und somit zum Gletscherst├╝bele.

Talschluss

Beim Gletscherst├╝bele entscheiden wir uns den J├Ągersteig auf die Braunschweigerh├╝tte zu nehmen, der weiterf├╝hrende Forstweg scheint uns nicht zu gefallen. Wir gewinnen rasch an H├Âhe und blicken zur├╝ck ins Tal.

Blick Richtung Mittelberg Tal ausw├Ąrts

Die Braunschweiger H├╝tte haben wir auch recht rasch erreicht und kommen bei dieser kurz vor 13 Uhr an. Ein gem├╝tliches Bierchen (oder waren es zwei?) ein S├╝ppchen und ca. eineinhalb Stunden sp├Ąter haben wir uns endlich entschieden: zumindest ein rasches Gipfelchen f├╝r den Wochenendausklang. So befinden wir uns 22 Minuten sp├Ąter am 2.900m hohen Karleskopf und blicken hinab zur H├╝tte und den umliegenden Gletschern.

Blick hinab zur Braunschweiger H├╝tte

Wieder eine halbe Stunde Pause. Man merkt uns geht es nicht mehr nur┬áums “wie weit” oder “wie hoch”, sondern immer mehr ums “wie gem├╝tlich” ­čÖé Danach wieder in knappen zwanzig Minuten zur├╝ck zur H├╝tte und nochmal ein kleines Bierchen. F├╝r den Weg bergab entscheiden wir uns anders zu gehen (eigentlich mehr laufen – Nina kommt auf den Geschmack) als wir her gekommen sind und so befinden wir uns pl├Âtzlich im Klettersteig. Wir vermuteten zuvor nur eine kurze Seil versicherte Passage, was sich dann sp├Ąter als falsch heraus stellte.

Klettersteig

Mitten im Steig gibt es mal eine Abzweigung, wo wir uns entscheiden m├╝ssen: links oder rechts. Diesmal haben wir uns richtig entschieden. Links w├Ąre eine D-Stelle gekommen, welche ohne Sicherung eher ein mulmiges Gef├╝hl im Bauch hervor rufen w├╝rde. Auf alle F├Ąlle soll man das Ganze┬ánicht als Beispiel nehmen und ungesichert sich in einen Klettersteig wagen. Egal, ob man genug Erfahrung, K├Ânnen und Kraft mit sich bringt, es birgt einfach Gefahren in sich. Uns hat es zwar Spa├č gemacht, denkt man jedoch richtig dar├╝ber nach, war es einfach Bl├Âdsinn!┬áGott sei Dank┬ákommen wir jedenfalls wieder heil unten beim Bach an und blicken bald darauf zur├╝ck auf eine abwechslungsreiche Runde.

Gletscherbach

Fazit:
f├╝r eine Regenerationsrunde genau das Richtige. Was uns Spa├č machte, war die Abwechslung. Vom Forstweg ├╝ber ein Steiglein, H├╝ttenbesuch, kleiner aber feiner Gipfel, Klettersteig…. einfach alles perfekt.
H├Âhenmeter:
knapp 1.200
Strecke:
durch den Klettersteig etwas abgek├╝rzt. So jedenfalls ungef├Ąhr 8km.
Dauer:
zweieinhalb Stunden reine Gehzeit ohne Rast und ohne Ruh ­čÖé

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