Laponesalm

Während Nina heute mit ihrer Freundin sich mal den Gipfel des Zischgeles ansieht, haben wir (Lucy und ich) uns für die Laponesalm entschieden. Damit es noch etwas motivierter ist, habe ich meine große Tochter auch noch mitgenommen 🙂

Wir fahren also heute bis ans Ende des Gschnitztals, bis es einfach nicht mehr weiter geht. Dort befindet sich ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz beim Gasthof Feuerstein.
Wir haben diese Wanderung bereits mal mit meinem Sohn unternommen und haben sie als abwechslungsreich und auch nicht allzu lang in Erinnerung. Am Anfang folgen wir dem Asphaltweg und drehen dann auch gleich wieder um. Asphalt gehen macht keinen Spaß und ich habe einen Steig in Erinnerung, welcher sofort beim Parkplatz rechts startet. Wie sich im Laufe dieser Wanderung jedenfalls herausstellt, habe ich ihn falsch in Erinnerung und es geht doch etwas mehr bergauf als erwartet und manchmal ist es für Lucy (für mein Empfinden) links doch etwas abschüssig und ich nehme sie dann bei der Hand. Sie meistert doch alles tapfer und wir kommen wieder zum Asphalt, wo dann gleich wieder links vom Bach der nächste Steig startet.

Caro wundert sich noch, dass hier “nur für Geübte” steht, aber das habe ich richtig in Erinnerung. Hier ist nichts, was für einen Spaziergänger gefährlich werden könnte. In angenehmer Steigung geht es fast immer in der Nähe des Gschnitzbaches entlang. Mal schattig im Wald, mal sonnig über Wiesenhänge, mal wurzelig, mal schmal, mal breit….. einfach alles dabei.

nicht mehr weit bis zur Alm

Das was ich hier jedoch am Meisten unterschätzt habe, ist die Strecke. Mir waren vier Kilometer nicht mehr in Erinnerung. Die Höhendifferenz von 250 Meter wusste ich, dass es kein Problem für Lucy darstellen würden. Trotz hervorragender Verköstigung auf der Alm und Spaß am Minispielplatz (Schaukel und Rutsche), war dann beim Runtergehen irgendwann die Kraft und Lust am Ende und Müdigkeit machte sich breit. Mit etwas Hoppen und Überredungskunst ist es aber dennoch gelungen Lucy bis ins Tal noch gut gelaunt zu bekommen.

Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen: Kuhgatter öffnen 🙂

Kurz um bzw. Fazit: eine etwas unterschätzte Wanderung für die dreijährigen Beine. Dennoch ein tolles Panorama und eine sehr gute Küche auf der Alm. Obwohl auch eine Asphaltstraße direkt zur Alm führt hat sich an diesem Tag der Andrang in Grenzen gehalten und wir hatten es sehr gemütlich. Das Mühlendorf am Start der Wanderung muss jedoch aufgrund überhöhter Müdigkeit auf das nächste Mal warten.

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