under down under – Part II – the west

Nach dem wir mit dem Mt. Wellington (Hausberg von Hobart) in Tasmanien inklusive Wasserfall einen erfolgreichen Start auf unserem Trekkingurlaub hingelegt haben ging es dann bald mit dem Auto gen Westen. Unser erstes unbestimmtes Ziel, war ein Staudamm. Bzw. war die Fahrt dort hin schon unser Ziel. Warum unbestimmt? Wir kamen spät weg und wussten nicht, wie lange die Fahrt dort hin dauern würde, also wussten wir auch nicht, wo wir die Nacht an diesem Tag verbringen werden. Aber vorher ging es noch in den Mount Field Nationalpark, wo wir uns die Russel Falls ansehen wollten.

Russel Falls

Man merkt gleich, dass es doch ein Unterschied ist einen Hausberg rauf zu spazieren, oder wirklich seine Fußstapfen in einen Nationalpark zu setzen.

Gemütlicher Weg

Wobei jetzt die Wanderung zu diesem und 2 weitere Wasserfälle nicht wirklich anstrengend ist. Es ist ein kleiner Spaziergang… für Touristen. Also zumindest die ersteren (Russel Falls). Ca. 10 Minuten Gehzeit. Eine Rundwanderung aller drei Wasserfälle inkl. ein wenig Rasten, Fotografieren und viel Staunen dauerte ca. zwei Stunden. Und es gab genug zu staunen. Vor allem die Bäume. Schon ziemlich groß 🙂

70 m und mehr

Nach dem Staunen stand uns eine längere Autofahrt bevor. Bis es nicht mehr weiter geht. In eine Landschaft die in den 70er Jahren für ein Staudammprojekt überschwemmt wurde. Der Lake Pedder hatte damals eine Größe von 3 km² und heute sind es 242 km². Mehr über diese Umweltsünde kann man auf wikipedia nachlesen. Dennoch ist es eine Landschaft, die zu erkunden es wirklich wert ist. Dort ist man auch in dem größten und Teils sogar noch unerforschtem Nationalpark Tasmaniens, dem Franklin Gordon Wild River National Park. Hier gäbe es viel zu erkunden, viel zu beobachten und viel zu wandern. In diesem Urlaub gönnen wir diesem Park jedoch nur einen Tag und eine (ungeplante) Nacht. Und ich merke gerade, dass ich wieder viel zu viel schreibe. Also Stausee – Staudamm – verlassener Campingplatz – erste Begegnung mit einem Pademelon (Filander in deutsch) – erster längerer Kontakt mit Locals – Paddeln am Lake Pedder – totale Begeisterung :o)

Gordon Staumauer

Unser erstes Pademelon

Wir haben uns hier aufgrund des traumhaften Wetters kurzer Hand entschlossen unser Zelt zu testen und direkt am Lake Pedder und zwar an Ted’s Beach zu campieren. Dort lernten wir auch ein sympathisches australisches Pärchen kennen, welches uns ihr Paddelboot für eine Sonneruntergangstour am See liehen. Danach saßen wir noch gemütlich zusammen, kochten und tranken eine Kleinigkeit und hatten unsere erste Nacht im Zelt. Es war kalt…. 🙂

gemütliches Abendessen

Tja und so merke ich, dass es schwierig wird fast vier Wochen Tasmanien in nur ein paar Blogbeiträge zu bekommen. Schauen wir mal,  wie viel es werden.
Mehr Fotos werden noch in einer eigenen Galerie veröffentlicht.

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