Rostizkogel – Pitztal

Meine erste Hochtour ­čÖé Ich war schon oft genug ├╝ber drei tausend Meter. Sogar schon ├╝ber vier tausend. Aber noch nie, mit Ski. Start war mal in Mandarfen. Dort mit der Muttenkopfbahn hinauf und gleich hinab bei strahlendem Sonnenschein zum Rifflsee. Dort hie├č es dann “Auffellen”!

Rifflsee

Erstmal geht es auf der Langlaufloipe, welche um den See f├╝hrt, Richtung Westen ohne Steigung entlang. Wir sind dort schon nicht alleine, so kommt es, dass man eine Gruppe immer abwechselnd sieht, was mitunter schon etwas anstrengend sein kann. Einmal ├╝berholen wir sie, dann rasten wir und sie ├╝berholen uns, dann haben wir die Langsamen wieder vor uns usw….. Ab einer gewissen H├Âhe trennt sich dann doch der Spreu vom Weizen.

Verteilung der Gipfelst├╝rmer

Man kommt bald an die 3000er Grenze, da kommt uns die moderate Steigung dann doch zu Gute. Doch auch unser eins merkt, dass man nicht mehr im Tal ist. Vor allem das letzte St├╝ck hat es doch noch in sich und ein Anlegen der Harscheisen w├Ąre hier nicht schlecht gewesen.

Letzter Hang zum Gipfel

Der Gipfel wird aber mit Bravour gemeistert und wir haben mit doch nur wenig Gleichgesinnten ein tolles Gipfelerlebnis.

Gipfelblick

Wir haben den Gipfel sogar ganz kurz f├╝r uns alleine ehe die n├Ąchste Flut kommt. Also wieder etwas zu Fu├č durch den Schnee stapfen und den ersten Hang vom Gipfel in Angriff nehmen. Ich dachte zwar, dass er schwieriger zu fahren ist, aber er ist ganz gut gegangen. Vor allem waren es nur ein paar Schw├╝nge ehe der gem├╝tlichere Teil kam. Manche Abschnitte machten mir sogar auch Spa├č ­čśë

Nina in Action

Beim See angekommen hatten wir ca. 20 Minuten eine anstrengende Strecke zur├╝ckzulegen. Da w├Ąren Langlaufski fein gewesen. Danach ging es ├╝ber die Piste mit kurzem Einkehrschwung auf der Taschachalpe hinunter wieder zum Parkplatz.

 

Fazit:
Die Strecke war’s nicht – die H├Âhe. Auch wenn man gegenteiliges behauptet: man sp├╝rt sie, wenn man sie nicht mehr gewohnt ist. Aber dennoch: ein Ziel, das zu meistern ist und mit wundervollen Ausblicken belohnt wird.
H├Âhenmeter:
ca. 1.100
Strecke:
nicht ganz sieben Kilometer
Dauer:
Uns hat es ca. drei einhalb Stunden gekostet. Und kosten ist das richtige Wort: jede Minute haben wir ausgekostet. Genuss pur!

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