Pleisenspitze

Wer auf die Pleisenspitze will, muss unweigerlich auch an der Pleisenhütte vorbei. Nicht, weil halt kein anderer Weg dort hinauf führt, sondern mehr wegen der absolut prächtigen Lage und…. natürlich wegen des guten Essens. Das Hirschgulasch ist ein Gedicht 🙂
Und wer sportlich nicht sooo ambitioniert ist, macht mit einer Übernachtung auf der Hütte und somit Halbieren der Strecke mit Sicherheit keinen Fehler und wird es nicht bereuen.

Zimmerblick

Morgendlicher Blick aus dem Zimmer “Ahrnspitze”

Für uns (gscheid schreib….) wären die gesamt 1.600 Höhenmeter schon machbar, wir entschließen uns aber aus mehreren Gründen für das Teilen der Strecke. Bis zur Hütte sind ist es ziemlich genau die Hälfte – zumindest was die Höhenmeter angeht. Start ist ansich beim Parkplatz bei den Wiesenhöfen. Wer hier keinen mehr bekommen sollte, muss sich mit einem früheren Parkplatz zufrieden geben und so eine längere Flachstrecke in Kauf nehmen. Es geht also von den besagten Wiesenhöfen den Forstweg entlang. Aufregend wird es hier nicht und ist auch nicht einmal fotografisch festgehalten. Deswegen springen wir gleich zum nächsten Tag, den wir gut ausgeschlafen mit einem ausreichenden Frühstück beginnen und so dann mit der Tour hinterm Haus loslegen.

Wegweiser zur Pleisenspitze

Spuren braucht man auf die Pleisenspitze eigentlich nie, ist dies doch ein viel begangener Gipfel und so tummeln sich auch schon einige Tourengeher vor uns, denen wir einfach gemütlich nachwatscheln müssen. Nach wirklich viel Schnee sieht es hier leider nicht aus, wir hoffen dennoch zu diesem Zeitpunkt auf eine halbwegs gute Abfahrt.

In guten Wintern ist hier nur mehr wenig Grün zu sehen

Der wenige Schnee lässt die Spur doch erheblich vom eigentlichen Winterweg abweichen, dennoch haben wir bald den Rücken (Pleisen) erreicht und sehen uns mit teilweise verwehten Wechten konfrontiert. Zum Raufgehen allemal genug, jedoch ist der Aufstieg nur EIN Teil der Tour. Das Bild, das sich hier jedoch vor unseren Augen eröffnet, lässt trotzdem unsere Herzen höher schlagen.

Zucker

Es muss hier eigentlich auch gar nicht mehr viel geschrieben werden. Der Aufstieg ist ein Leichter und die 800 Höhenmeter vergehen wie im Flug – 2h 10min mit viel Genießen 🙂
Jedoch auch am Gipfel angekommen, wissen wir nicht so recht, wo denn die Abfahrt sein soll.

Schnee, wo isch?

Die Ski konnten nicht bis zum Gipfelkreuz mit

Umso mehr waren wir dann überrascht, dass sich doch nahezu perfekte Verhältnisse auftaten. Nur selten kamen wir wirklich mit Steinen in Berührung. Dass wir so mit einer Pulverfahrt belohnt werden, hätten wir uns im Traum nicht gedacht. Wie auch, wir haben ja verdammt tief geschlafen….
Ab den Latschenfeldern heißt es dennoch “Obacht”, dass man nicht mit den Skiern einfädelt, wir meistern aber alles bestens und können uns dann noch gemütlich beim Sigi auf der Terasse die Sonne ins Gesicht scheinen und uns von Meggi bedienen lassen.

Die Abfahrt später führt uns einfach über den Forstweg, man kann aber einige Strecken durch den Wald nehmen.

Fazit: ist doch schon alles geschrieben! Wer dort nicht rauf geht, ist selber Schuld!

Höhenmeter: 1.600 – 2 x 800 ca.

Strecke: bis zur Hütte sind’s 6,5 danach unter 3 km

Dauer: summa summarum ca. 4 1/2 Stunden (jeweils 2 1/4) reine Aufstiegszeit mit Genussspuren.

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