Skitour – Rosslaufspitze

Traum Wetter – Traum Tag. Wo ist der Schnee? Am Berg. Also nichts wie rauf. Ziel? Kein Bestimmtes. Einfach mal zum Gasthaus Innerst am Weerberg fahren – der Start einiger schöner Skitouren.

Rosslaufspitze

Ich wusste nur, ich geh nicht auf den Gilfert, denn den habe ich ja schon mal besucht. Ich gehe also gemütlich einfach einigen Skitourengehern nach. Bei diesen Schneeverhältnissen ist es leider so, dass man am Anfang die Skier ein Stück tragen muss, aber nicht wirklich lange und bald kann ich am Forstweg Richtung Weidener Hütte die Skier anschnallen. Der Boden ist hart und teilweise eisig und ich bin froh als sich endlich das Gelände ändert, weil wenn es so weiter ging, würde es nicht wirklich Spaß machen.

schlechte Verhältnisse

Nachdem also der Forstweg sein Ende gefunden hat bzw. ich diesen verlasse wird es angenehmer und auch schneereicher. So macht es dann auch schon mehr Spaß und die Gegend ist einfach herrlich.

Spuren im Schnee

Die Sonne brennt von oben herab und wärmt schon wirklich anständig. Also weg mit der Jacke 🙂 Schon bald werden auch die Bäume weniger und man sieht schon einige Abfahrtsspuren. Es ist einfach schwer, das, was man sieht, in Worte zu fassen. Die Verhältnisse in dieser Höhe sind traumhaft und die Bergwelt tut sich vor mir auf. Kein Wind. Nur Sonne und Schnee.

Sonne und Schnee

Ich lass einfach nur die Bilder sprechen.

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Auf meiner Route sind nicht wirklich viele Tourengeher. Die meisten nehmen die Route Richtung Nurpensalm. Jene Router auf der man auch auf den Metzen bzw. den kleinen Gilfert kommt. Ich habe die Route (durch Zufall) Richtung Hoher Kopf gewählt, welche jedenfalls auch zur Rosslaufspitze führt. Auf diesem Weg hat man jedenfalls mehr Ruhe. Ca. 200 hm unterhalb des Gipfels trennen sich die Spuren. Rechts geht’s zum Hohen Kopf und links zur Rosslaufspitze. Kurz vor dem Gipfel führt noch ein einsamer Kamm zu meinem heutigen Ziel.

Einsamer Grat

Nach 2h und 15min habe ich dann mein Ziel erreicht. Es weht nur ein leichtes Lüftchen und es ist nicht wirklich kalt hier oben. So lass ich mir beim Umziehen Zeit. Ich frage noch jemanden nach der Abfahrt nach Innerst und man weist mir den Weg. Das Feine an dieser Tour: ein komplett anderer Anstieg als die Abfahrt, also wirklich eine Rundwanderung 🙂
Feinster Pulver erwartet mich und man kann sich auch noch ein wenig seine eigene Spur suchen.

Spurensuche

Doch wie bei vielen Touren währt das Pulvererlebnis nicht lange und man müht sich einen teils sogar eisigen Forstweg hinab.

da komm ich her

da komm ich her

da muss ich hin

da muss ich hin

Und auch dieser Forstweg hat irgendwann sein Ende, zumindest sein Schneeende.

Schneeende

Ein bisschen geht es noch, doch die letzten 100hm muss man die Skier nach unten tragen. Und da stellt es sich auch heraus, dass ich die Tour optimal gewählt habe, weil bei meinem Anstieg ich schon bald die Skier angeschnallt habe und keinen langen Skilosen Anstieg hatte.

Fazit: Es gibt schönere Touren, doch der Pulver bei der nordwestlichen Abfahrt entlohnt einen allemal. Etwas mehr Schnee täte dieser Tour gut.

Höhenmeter: lt. meinen Aufzeichnungen 1010. Also noch genug Kraft zum Runterfahren.

Dauer: lt. Tourenführer 2,5h

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