Nösslachhütte

Ja, richtig gelesen: Nösslachhütte und nicht Nösslachjochhütte. Die mit Joch im Namen ist jene, die nach der Bergeralm und vor dem Nösslachjoch kommt. Die ohne Joch im Namen ist die, die man von Nösslach aus erwandert. Skitourengehern wahrscheinlich bekannt, weil da eben eine Skitour rauf geht – auf’s Nösslachjoch 🙂
D.h. Autobahnabfahrt Nösslach und rauf nach Nösslach Richtung Rodelbahn. Wir parken noch vor dem Rodelbahnparkplatz. Weil wir’s nicht besser wussten, aber so oder so, war’s die richtige Entscheidung.

Wir fragen uns zwar, ob wir richtig sind, glauben aber fest daran, dass wir es sind. Und kurz nach der Überquerung einer kleinen Brücke und ein Stück Wald, gelangen wir so dann auch gleich auf die Rodelbahn und unsere Bedenken sind dahin.

Wir bleiben jedoch nicht lange auf dem Forstweg, denn wir finden gleich eine markierte Abkürzung. Dieser Weg führt teilweise über einen Steig durch den Wald und teilweise über offene Wiesenflächen. Dadurch ist er auch recht abwechslungsreich.

Kurz vor Ende gelangen wir erneut auf den Forstweg und wir müssen uns entscheiden, ob wir diesen folgen oder den vor uns liegenden Hohlweg nehmen. Da wir nicht wissen, wie lange sich der Forstweg ziehen wird, ziehen wir die vermutlich kürzere Variante vor. Anfangs ganz okay, doch später wird der Weg (es hat ja schon geschneit gehabt) zunehmend matschiger und zum Schluss verlieren wir den Pfad und stehen auf einer durchtränkten Wiese, sehen jedoch schon die Hütte vor uns. Also hier noch schnell unserer Lucy trockene Füße bewahren und versuchen irgendwie nicht im Sumpf zu versinken.

Die Hütte besitzt einen kleinen Minispielplatz, der aufgrund des Schnees für unsere Tochter leider unbenützt bleiben muss. Die Terrasse lädt zwar zum Verweilen ein, wir entschließen uns aber aufgrund der nicht allzu hohen Temperaturen, es uns doch in der Stube gemütlich zu machen. Die Knödelsuppe wird in einem urig kleinen Suppentopf serviert und schmeckt Lucy wunderbar. Nach dem Essen vergnügt sie sich noch mit dem Hüttenhund und später wird dann doch noch die Schaukel für ein paar Minuten aktiviert.

Bergab nehmen wir dann durchgehend den Forstweg und benötigen somit die gleiche Zeit wie bergauf. Wir biegen aber zum Schluss nicht zu unserem Parkplatz ab, sondern möchten das Ende der Rodelbahn begutachten und wandern somit zur letzten Parkmöglichkeit und dann erst zu unserem Auto retour. Ich denke, diese Hütte wird uns sicher auch im Winter sehen. Dazu aber ein anderes Mal 🙂

Das letzte Stück zum Rodelbahnende

Fazit: eine nette kleine Wanderung und für unsere Lucy perfekt. Nur 180 Höhenmeter und vier Kilometer. Also auch für noch nicht so geübte Wanderzwerge mit ein bisschen Überredung leicht zu schaffen.

Schneemalen…. Eine der vielen Motivatoren!

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