Voldöpper Spitze

Manche Menschen setzen sich Ziele. Manche von diesen Menschen setzen sich große Ziele, oft sehr schwer zu erreichen. Meine Ziele sind nicht so große, dennoch oft lohnenswert. Meine Ziele sind mehr eine Bucket list, also Dinge, die ich machen möchte, bevor ich den sogenannten Löffel abgebe. Die Voldöpper Spitze ist ein Punkt auf dieser Liste, der schon längst abgehakt gehört. Heute war es endlich so weit.

Kurz vor dem Gipfel - Blick auf den Reintalersee
Kurz vor dem Gipfel – Blick auf den Reintalersee

Da diese Wanderung unter die Kategorie “am Berg mit Zwerg” fällt, starten wir von Brandenberg aus, die kürzere Variante. Start ist direkt am Dorfanfang dort, wo das Zielhaus der Rodelbahn ist. Parken kann man ebendort. Die Schilder am Anfang weisen uns gleich den richtigen Weg und so folgen wir vorerst den Forstweg (=Rodelbahn). Die angeschriebenen zwei Stunden schrecken uns (mich) wie immer nicht ab.

Nach nicht mal 15 Minuten biegen wir gleich ein zur Abkürzung. Ein feiner Waldweg mit moderatem Anstieg welcher uns durch lichten Laubwald führt. Nach weiteren 15 Minuten erreichen wir wieder die Forststraße.

Unterwegs auf der Abkürzung
Unterwegs auf der Abkürzung

Auf dem Forstweg bleiben wir nicht wirklich lang, nur weitere zehn Minuten um dann gleich wieder einen kleine Abkürzung zu nehmen, kurz wieder die Forststraße zu erreichen und gleich wieder auf einen Steig zu treffen. Ab und zu sind immer wieder einige Schneefelder zu überqueren, was bei steileren Stückchen mit der Buggelkraxn zwar nicht wirklich fein, aber dennoch leicht machbar ist. Nach knapp einer Stunde und fünfzehn Minuten haben wir den Gipfel erreicht – und zwar den Südgipfel. Erst am nächsten Tag wurde ich aufgeklärt, dass dieser Berg über zwei Gipfelkreuze verfügt. Wir waren anscheinend zu wenig umsichtig um den zweiten Gipfel überhaupt zu sehen geschweige denn zu besteigen.

Südlicher Gipfel des Voldöpper Berges
Südlicher Gipfel des Voldöpper Berges

Für ein Kleinkind mit knapp zwei Jahren ist dies nicht wirklich ein Paradegipfel. Vielleicht wäre das andere Kreuz für unseren Zwerg die bessere Wahl gewesen. So müssen wir gut auf unsere Maus aufpassen und sie nicht von der Hand lassen.

Geführte Tour :)
Geführte Tour 🙂

Nach einer ordentlichen Jause und einigen Fotos machen wir uns wieder auf den Abstieg. Wir wählen fast die gleiche Route. Nur die letzte Abkürzung lassen wir aus und wählen den Forstweg. Unser Zwerg ist in der Zwischenzeit eingeschlafen und so gönnen wir ihr noch etwas mehr Schlaf.

Fazit: eine nette abwechslungsreiche nicht wirklich schwierige Bergtour mit einem wunderbaren Ausblick.
Höhenmeter: knapp 600
Distanz: So wie wir gegangen sind, waren es 8 km
Dauer: 2h 20min. gesamt. Also Auf- und Abstieg. Und wir sind nicht wirklich schnell gegangen! Für unsere Verhältnisse zumindest nicht 😉

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