Furtalm (ehem. Ochsenalm) – Pflerschtal

Etwas Interessantes vorweg: in allen möglichen Karten, die ich besitze oder online finde steht überall Ochsenalm geschrieben. Sogar auf Fotos ist der Name Ochsenalm auf der Hütte. Kommt man dann jedoch zu dem Ausgangspunkt steht an den Südtiroler Wandertafeln nichts von einer derartigen Alm. Wenn man sich jedoch zuvor etwas genauer im Internet über diese Tour informiert hat, weiß man, dass man in Richtung Magdeburger Hütte zu gehen hat. Dass die Ochsenalm jedoch nun Furtalm heißt, erfahrt man nicht bei jedem Suchergebnis. Wann diese Umbenennung statt gefunden hat konnte ich bei meinen Recherchen leider nicht heraus finden.

Furtalm

So oder so: Start der Tour ist in Innerpflersch aka St. Anton. Man fährt also mit dem Auto bis knapp vor Talschluss bzw. gleich nach dem man nach St. Anton kommt geht rechts eine kleine Brücke weg. Dort ist die Allrissalm und die Hölle angeschrieben. Dort dann weiter bergauf, man passiert einen Parkplatz (für die Wanderer und später Rodler zur Allrissalm) und fährt noch ein Stück weiter. Man kann kurz bevor rechts eine Brücke abzweigt das Auto bereits stehen lassen oder noch ein paar Höhenmeter zu einem größeren Parkplatz fahren. Ab dort fängt dann die Wanderung erst wirklich an und man folgt gemütlich dem Weg 6B über einen liebevoll angelegten Pfad.
Trampelpfad

Trampelpfad

Angeschrieben sind kurz vor Einstieg in diesen Steig fünfzig Minuten. Für die Paar Höhenmeter ein recht gemütliches Ziel. Wir benötigen knapp eine Stunde, sind wir ja etwas weiter unten gestartet und gehen es recht chillig an 😉 Nachdem man aus dem urigen Wald herauskommt zeigt sich das Talende. Bei besserem Wetter wahrscheinlich in voller Pracht, aber auch heute sieht es einladend aus. Die Hütte ist bald erreicht Die Hütte liegt dort elegant eingebettet kurz bevor die steileren Anstiege kommen. Von hier aus hat (hätte) man einen tollen Blick auf den Pflerscher Tribulaun hinter dem sich gleich der Gschnitzer Tribulaun verbirgt.
Pflerscher Tribulaun

Pflerscher Tribulaun

Wir genießen jeweils zwei Knödel (Käse, Tomaten/Mozarella, Kräuter oder Speck) und danach noch einen Kaiserschmarren. Das Essen ist sehr gut, die Portionen könnten meiner Meinung nach etwas größer sein. Wir reisen aber gesättigt und zufrieden ab und nehmen nun die Forststraße hinaus und erreichen unseren Startpunkt nach wirklich gemütlichen 56 Minuten.
Fazit:
Trotz der schönen Gegend muss ich sagen, dass mir die Anfahrt (eine knappe Stunde) für so eine kurze (wir gingen wirklich langsam) Strecke zu viel ist. Wenn ich schon etwas an Fahrtzeit in Kauf nehme, will ich mehr von der Tour haben. So wohl für mich, als auch für den Zwerg.
Höhenmeter:
knapp drei hundert. Also auch für eine Zwergentour doch ziemlich wenig.
Strecke:
Hin und retour sind es sechs Kilometer. Also auch die Distanz ist zu vernachlässigen. Da mach ich bei einem Sonntagsspaziergang mit Kinderwagen bald mehr
Dauer:
Alles in allem knappe zwei Stunden. Ach, was waren wir langsam 🙂 Aber muss auch mal sein.

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