Skitour Rosenjoch

Die Skitour aufs Rosenjoch findet in dem bekannten Skitourenführer Tirol keine Erwähnung. Wenn man jedoch im Internet recherchiert und Dr. Google befragt bekommt man so einige Suchergebnisse. Dem Variantenreichtum um auf diesen Gipfel zu kommen sind auch scheinbar fast keine Grenzen gesetzt. Vom Glungezer / Sonnenspitze über Kreuzspitze oder von Ellbögen durch das wunderschöne Arztal oder eben so wie wir es heute gemacht haben: von Volderwildbad aus.

Anfangs nur Forstweg

Volderwildbad ist ein Parkplatz, den man im Sommer nutzt um zur Voldertalhütte zu gelangen. Letztes Jahr habe ich ihn zwei Mal genutzt. Einmal für einen Trainingslauf aufs Naviser Jöchl – wunderschön! Aber zurück zur Tour: Wir starten kurz vor acht vom Parkplatz weg. Die Verhältnisse lassen uns von Anfang an mit den Skiern am Boden losmarschieren. Der Wegverlauf ist nicht sonderlich schwierig. Immer Richtung Voldertalhütte und dann weiter Richtung Steinkasernalm. Da wären wir aber schon zu weit. Circa in der Höhe von 1.870m geht rechts eine kleine ‘Brücke’ weg. Wegweiser ist erst nach dem Bach zur Gwannschafalm und zum Rosenjoch.

Richtung passt

Hier haben wir auch bald die Hälfte der Höhenmeter und 1h 40min hinter uns gebracht. Der schönste Teil kommt aber noch. Die Brücke ist nebenbei etwas heikel. Es empfiehlt sich einige Meter davor bei einem Stein, den Bach zu queren. Soll einfacher sein…. Nach der Überquerung in einigen Spitzkehren etwas unfein durch den Wald, welchen wir nach ungefähr 250hm durchbrechen und in ein tolles Gelände kommen.

Kurz nach dem Wald

Der Ausblick auf die Hügel lässt die Erwartungen steigen. Ein wirklich wahnsinnig toller Ausblick und alles unverspurt.

Spuren nur nach oben

Die Spur war zwar schon frisch gelegt, jedoch vermuteten wir nur drei bis vier Tourengeher, welche uns genügend Platz lassen würden, dass wir auch noch selbst unsere Schwünge in den Schnee zeichnen dürfen. Nach drei Stunden und 36 Minuten haben wir dann den Gipfel erreicht und wurden durch einen tollen Ausblick belohnt. Der Wind war uns auch gnädig und so konnten wir wirklich genießen.

Kurz vor dem Gipfel

Tolle Fernsicht

Die Abfahrt war dann einfach nur Hammer mäßig. Ich bin (wie schon in vielen anderen Blogeinträgen erwähnt) kein sonderlich guter Skifahrer, aber hier hatte sogar ich meinen Spaß!!!

Abfahrtsspuren

Nach den perfekten offenen Hängen haben wir uns für etwas Freeriden durch den Wald entschieden. War dann nicht so mein Ding, weil ich die Skier einfach nicht um die Kurve brachte. Angekommen sind wir aber alle wieder heil unten und ich war auch etwas erschöpft. Die Waldabfahrt hat einfach verdammt viel Kraft gekostet.

Fazit:
Allein auf weiter Flur. Traum Tour. Freundin ging am nächsten Tag auch noch und war ebenso begeistert. Also pssst…. nicht weiter erzählen!
Höhenmeter:
1.700m
Strecke:
Die machts aus…. 11 km sind nicht zu unterschätzen, dementsprechend die….
Dauer:
3h 36min. Pausen waren (wenn überhaupt vorhanden) sehr kurz gewählt!

One Comment

  1. Kurzer würziger Bericht – Axi is back!

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