Urig – Uriger – Seapen Alm

Sehr interessant: Um zum Ausgangspunkt für diese Wanderung zu gelangen habe ich eine Fahrt von über eine Stunde (etwas gestaut) hinter mich gebracht. Wenn ich dann auf der Landkarte schau, und dann mit ein paar Helferlein aus dem Internet die Luftlinie Glungezer – Seapnalm berechnen lass, komme ich gerade mal auf knappe sechs Kilometer. Also so fern und doch so nah. So habe ich jetzt aber mal ein neues Ziel vor Augen: Glungezer – Kreuzspitze- Rosenjoch – Grünbergspitze – Grafmartspitze – Naviser Jöchl – Grafmart Alm – Peeralm – Seapnalm. Aber das ist dann eine andere Geschichte 🙂

Heute starten wir jedoch von Navis aus, genauer Grünhöfe. Dort ist ein Parkplatz – ich glaube auch zum Zahlen, vergessen. Die Seapnalm ist auch gleich angeschrieben, wie auch viele andere Almen. Hier wimmelt es nur so von Almen. Auf dem Schild steht sogar ‘offen’. Wir sind uns aber nicht sicher, ob das immer schon so dort stand.

Also irgendwer muss das wohl so angebracht haben, oder wahrscheinlich einfach nicht entfernt. Denn drunter sieht man sehr gut, das andere Schild mit der Aufschrift “Zur Seapenalm” nur halt ohne dieses ‘offen’. Wir glauben es nicht wirklich, wenn wenn man sich so umsieht, sind wir die Einzigen, die den Weg zu dieser Alm einschlagen. Wir nehmen fast nur den Forstweg für unsere Wanderung. Immer wieder weisen uns Schilder auf einen Steig bzw. auf den Skitourenweg hin. Nur einmal werden wir weich und queren über die mit blauen Enzian übersäten Wiese.

Von der Ferne sieht man auch das sogenannte Wetterkreuz, welches jedoch für uns ein unerreichbares Ziel bleibt. Ich hatte versucht von der Alm dorthin zu gelangen. Also erst mal den Forstweg nach der Alm weiter Richtung Pfoner Kreuzjoch. Es ist jedoch in dieser Höhe einfach noch viel zu matschig und gatschig und vor allem zeigt sich das Gipfelkreuz oben dann versteckt hinter einem langen großen Zaun und wirkt so von der Ferne unerreichbar. Über die nassen Wiesen wollte ich dann auch nicht unbedingt gehen und einen Weg, der dort hin führen sollte, habe ich nicht gefunden.

Wie gesagt: irgendwie nicht erreichbar, man sieht es hinten links, ganz klein.

Eigentlich hatte ich vor noch irgendeinen Gipfel zu erklimmen. Das Wetter spielte aber nicht wirklich mit und der Weg lud einfach auch nicht wirklich ein. Also machte ich wieder kehrt zur Alm, wo Nina und Co auf mich warteten. Jedenfalls ist hier von ‘offen’ weit gefehlt. Es hat nicht einmal den Anschein, dass in Bälde geöffnet werden würde.

So machen wir uns nach einer kleinen Jause auch gleich wieder über denselben Weg bergab. Ein kurzer aber feiner Ausflug und ich denke, dass man hier im Hochsommer einige lohnende Touren unternehmen könnte. Einladende Almen gibt es jedenfalls zuhauf, welche auch gut mit dem Mountainbike besucht werden können. Und wie ich eingangs erwähnte: ich habe schon ein neues Ziel. Obwohl: das Ziel bleibt gleich, nur der Weg ist dann ein anderer 🙂
Noch ein paar Daten:

Höhenmeter: 657
Distanz: 12,63
Muss aber erwähnt werden, dass hier mein kleiner Ausflug Richtung Pfoner Kreuzjöchl mit einberechnet ist.

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