Tausend Kilometer weit weg – Teil I

Man glaubt es kaum, aber für jemanden, der fast täglich irgendwo rauf in die Berge ‘muss’, gibt es auch mal einen anderen Urlaub. Aber glaubt ja nicht, dass da nur am Wasser herum gelungert oder Stunden lang durch die Stadt spaziert wird. Natürlich muss die Stadt auch sein, Kultur quasi. Mal schauen, wie’s bei denen so aussieht halt. Mal einen totalen Ruhetag halt – laut Fenix-3 waren es in Neapel dennoch 24.585 Schritte, 25 Stockwerke und knappe 20 Kilometer. Regeneration eben. Aber abseits von den Städten gibt es natürlich auch genug zu erleben. Lest selbst….

Am ersten Tag heißt’s mal 12 Stunden Autofahrt – mit einigen Espresso-Unterbrechungen, wir haben ja keinen Stress. Dann kommt man an und schaut mal, dass man sich mit dem Auto durch die Gassen quetscht und überhaupt um die Kurve kommt. Dann wird man mal verköstigt – so richtig süditalienisch.

Das war kein Restaurant – das war bei meiner Schwester 🙂
Dann am nächsten Tag, wird einem mal die Umgebung ein wenig gezeigt. Sehr südlich das Ganze: Massa Lubrense, Sant’Agata sui due Golfi, Monticchio, Termini. Und man genießt die erste Aussicht in Richtung Capri. Leider etwas zu viel Nebel, dadurch wenig Aussicht. Trotzdem schön.
Dann wird mal Sorrent angesehen.

Sehr sympathische Polizisten. Er hat sich einige Male für das Ausstellen des Strafzettels entschuldigt. Wir haben da eine Kleinigkeit missverstanden: Blaue Linie, Geld eingeworfen, bis 17:00 Uhr, länger braucht man nicht. Natürlich braucht man nicht länger, weil danach parken verboten ist. Das haben wir leider nicht heraus gelesen und € 28,70 zahlen müssen. Dem Polizist tat es irgendwie wirklich leid, hat uns frohe Ostern gewunschen und sogar die Hand gegeben: “Mi dispiace!” Hm, kann ich mir auch nichts kaufen 🙁 Wir kamen einfach eine Minute zu spät – hätten das wirklich wahnsinnig gute Eis nicht essen dürfen. Na ja…. Aber sonst wirklich schön: Sorrent.

Am Abend dann wieder essen. Kann mich jetzt nicht mehr erinnern was es gegeben hat. Huhn glaub ich und Nudeln und….. und…. und…. Und als Digestif selbst gemachter Kümmellikör – geil 😀 Den gab es übrigens jeden Tag und nun auch bei mir zu Hause – yes!!

Im nächsten Teil geht es dann mal an den südlichen Zipfel (Punta Campanella), nach Neapel und auf den Vesuv. Bis demnächst….

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