Privathüttenrunde

Das Tolle an Tirol bzw. an dem Fleckchen, an dem ich wohne ist, dass man schnell in der Natur bzw. in den Bergen ist. Meist ist dazu auch gar kein Auto notwendig. Und noch was ist ganz fein: es gibt einfach unzählige Wege und immer wieder stoßt man auf einen, den man noch nie begangen ist und findet so immer wieder schöne und mitunter sogar faszinierende Plätzchen. Mein heutiger quickstep führt mich diesmal in die Gegend vom Usterberg. Usterberg ist jetzt nicht wirklich ein Berg, er heißt nur so. Dort ist auch die Alpensöhne- bzw. Winklerhütte zu finden.

Der Start ist bei diesem quickstep bei der Bogner Aste (ungefähr). Statt den Besinnungsweg Richtung Gnadenwald zu gehen, nehmen wir den Weg gerade aus. Ich glaube es ist sogar Rundwanderweg Usterberg angeschrieben. Kann ich jetzt nicht mit Sicherheit sagen. Ich wähle für den Aufstieg irgendeinen Waldweg. Forstwege liegen mir nicht so. Es geht ständig gemütlich durch den Wald bis man den Bach erreicht und man hier mal seinen Durst stillen kann. Gleich weiter östlich ist die Schäferhütte. Die erste unserer privaten Hütte. Hier kann man es sich auch in der Sonne gemütlich machen und genießen.

Dann geht es gleich weiter zur ehemaligen Halltaler Hütte, welche auch privat war und die neue auch wieder ist. Die meisten, die hier lang spazieren oder wandern kommen nicht wirklich direkt an dieser Hütte vorbei, da der Weg vorher etwas nach links Richtung Hinterhorn Alm abzweigt. Zu Gesicht bekommt man sie jedoch schon, wenn man seine Augen nicht stur auf den Weg gerichtet lässt.
Ich nehme nicht den Weg weiter zu Hinterhorn Alm sondern mach mich gleich auf den Weg nach unten und komme so dann auch gleich zur nächsten Hütte bzw. Alm: die Wantlhütte.

Das ist dann auch schon unsere letzte Station. Ab hier geht es dann stetig bergab. Irgendwann trifft man auch auf einen Wegweiser “Wanderweg nach Absam”. Auf Menschen eher selten bis gar nicht. So geht man immer Richtung Süden und versucht dabei immer auf einen Art Trampelpfad zu bleiben. Forstwege verlaufen entweder ins Nirvana oder verlängern den Retourweg unnötig. Irgendwann und zwar genau beim Ortsteil Rotmoos gelangt man wieder auf den Besinnungsweg, welchen wir Richtung Westen folgen und so auch wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück finden.

Das ist dann aber auch endlich mein letzter “herbstlicher” quickstep (einen winterlichen habe ich ja schon gemacht), denn jetzt ist endlich der Schnee da 🙂

Fakten:
So wie hier beschrieben ist kurz mal Schwindelfreiheit erforderlich. Hat man das nicht, kann man diesen quickstep mit dem der Alpensöhnehütte verbinden. Hier ist man fast nur auf Steigen unterwegs – das muss man mögen.
Höhenmeter:
ca. 560
Dauer:
In 1:30h schaffbar. Gemütlich in zwei Stunden.

 

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