Wildofen

Gib mal Wildofen in google ein, es darf aber auch ‘bing’ sein. Und was findest? Skitour, Skitour und nochmal Skitour. o.k., ganz so ist es dann auch wieder nicht. Das zweite Ergebnis ist von hikr.org als Wanderung zu finden. Klickt man auf Bilder, dann dominiert jedoch definitiv der Winter. Dies lässt irgendwie das Gefühl aufkommen, dass dieser Gipfel im Sommer bzw. Herbst kein lohnendes Ziel sei. Ist aber nicht so, er lohnt sich auch in der schneefreien Zeit. Komplett schneefrei, war diese Tour zwar nicht, aber….

Kurz vor dem Ziel

Im Nachhinein betrachtet (also der Zeitpunkt, an dem man gescheiter ist) wäre diese Wanderung als perfekte Bike & Hike – Tour zu bewältigen. (Ich hab mir jetzt mal eine gute Übersetzung für bike & hike überlegt…. Rad und Wandertour? Na, ich bleib bei bike & hike).
Der Weg der Förster zieht sich und dauert fast zwei Stunden. Nicht, dass es nicht schön ist, aber irgendwann magst einfach nimma. Dieses ewige Gehatsche auf einem breiten Forstweg. Wenn da die Landschaft nicht ihriges dazu beiträgt, dann ist’s halt ab einem gewissen Zeitpunkt langweilig. Hier war’s grenzwertig, also viel länger hätte es wirklich nicht mehr dauern dürfen.

Forstweg :)

Aber jetzt mal von Anfang an: wir starten in Kolsassberg und zwar irgendwo beim Fanghaus. Also beim Jägerhof vorbei und dann weiter (mittlere Straße) und dann irgendwo wo mir vorgekommen ist, hier passt’s, hab ich geparkt. Kurz bevor unser Wanderweg beginnt. Das ist auch der Nachteil hier: es gibt keinen Parkplatz. Die bessere Wahl wäre wahrscheinlich Innerst gewesen, hier der untere Parkplatz, also vom Bach aus. So nun aber das Interessante. Wir starten also gemütlich und kommen an eine Wegkreuzung. Links: Tagetlahnalm, rechts Wildofen (4 1/2h). Eigenartig. Denn, um auf den Wildofen zu kommen, muss man über die Tagetlahnalm. Wir entscheiden uns, dem Wegweiser zu folgen. Und so führt uns unser Weg über die Stadlalm. Im Prinzip jedoch egal, welchen Weg man nimmt, da man so oder bei der Tagetlahnalmvorbei kommt. Dennoch, der andere Weg wäre um über einen Kilometer kürzer gewesen. So haben wir jedoch eine Rundwanderung gemacht. Auch schön.

Licht eingefangen

Bei der Tagetlahnalm angekommen gehen wir den markierten ‘Steig’ rechts hoch. Von hier gehen wir noch ca. 1 1/2 Stunden bis zum Gipfel. Wir erinnern uns auch gleich an eine Skitour im letzten Jahr auf das Hillary Kreuz. Bei dieser Skitour starteten wir auch auf den zuvor erwähnten Parkplatz am Weerberg. Der Weg nach oben führt uns über einen prächtigen Wiesenhang und man ahnt hier auch, warum dieser Berg im Winter oft bestiegen wird. Zum Schluss wird es dann etwas felsiger und wir kommen auch mit Schnee in Berührung. Für so etwas haben wir zwar die falschen Schuhe an, aber es besteht ja in keinster Weise irgendeine Gefahr.

Interessante Schreibweise

Am Gipfel angekommen haben wir zuerst gedacht, dass wir hier nicht lang verweilen. Es wird dennoch eine dreiviertel Stunde daraus. Wir haben es einfach genossen und der Blick ist ja auch wirklich toll.

Blick zum Hirzer

Panorama

Nach der gewohnten Jause und zwei Schluck Zirbenschnaps bestreiten wir den Weg bergab. Wieder vorbei an der Tagetlahnalm. Diesmal nehmen wir jedoch die andere Straße. Uns kommt zwar der Weg irgendwann falsch vor, aber treffen dann doch wie geplant auf die Weggabelung, an der der Wildofen eben über die Stadlalm angeschrieben steht. Verstehen tu ich’s nicht, aber wir einigen uns, dass der angeschriebene Weg, der schönere ist 🙂

Fazit:
Wie anfangs erwähnt wäre diese Tour mit dem Rad besser gewesen. Man hätte sich viel Zeit gespart. Denn das Rauswandern ist jetzt nicht unbedingt ein Highlight.
Höhenmeter:
Knappe 1.500. Man muss hier bedenken, dass man am Forstweg nicht wirklich an Höhe gewinnt. Die Strecke ist also nicht zu unterschätzen.
Strecke:
20 km
Dauer:
Wir haben exklusive Gipfelpause 5 1/2 Stunden benötigt.

Und zum Abschluss noch ein Bild 🙂

Stillleben

 

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